👻 Halloween-Sale endet in👻 Endet in👻 Halloween-Sale: Nur für kurze Zeit!–T–Std–Min–Sek
Versand ab CH-Lager – in 1–2 Werktagen bei dirGratis Versand ab CHF 50.–Einfache RetourenSupport 7 Tage die Woche
0
👻 Halloween-Sale endet in👻 Endet in👻 Halloween-Sale: Nur für kurze Zeit!–T–Std–Min–Sek
0
Schwangerschaft & Geburt

Geburtseinleitung: Gründe, Methoden, Ablauf und Erfahrungen

Wann wird eine Geburt eingeleitet, wie wirken Ballonkatheter, Prostaglandine und Wehentropf, und wie lange dauert es? Mit Fragen-Checkliste fürs Gespräch im Spital.

Von der LIINI RedaktionAktualisiert am 10 Min. Lesezeit19 Quellen

Geburtseinleitung: Gründe, Methoden, Ablauf und Erfahrungen
Inhalt

Kurz gesagt

Bei einer Geburtseinleitung werden die Wehen künstlich in Gang gebracht, weil weiteres Warten für dich oder dein Baby riskanter wäre. Häufige Gründe sind eine Terminüberschreitung, ein Blasensprung ohne Wehen oder ein hoher Blutdruck. Bei einer gesunden Schwangerschaft wird die Einleitung laut Leitlinie ab 41+0 angeboten, ab 41+3 empfohlen und ab 42+0 dringend empfohlen. Je nach Muttermund kommen Ballonkatheter, Prostaglandine, der Oxytocin-Wehentropf oder das Öffnen der Fruchtblase zum Einsatz. Das kann Stunden, manchmal mehrere Tage dauern, und du entscheidest mit.

Dein Termin ist vorbei, und deine Ärztin spricht von einer Geburtseinleitung? Damit bist du nicht allein: In der Schweiz wurde 2023 laut Bundesamt für Statistik bei 33 % der Entbindungen ohne geplanten Kaiserschnitt die Geburt eingeleitet. Hier liest du, wann eine Einleitung der Geburt sinnvoll ist, wie sie abläuft und was du mitentscheiden kannst.

Wann wird eine Geburt eingeleitet?

Eine Geburtseinleitung soll Risiken für dich und dein Baby senken. Die wichtigsten Gründe:

Terminüberschreitung

Die meisten Babys kommen laut dem deutschen Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) innerhalb von zwei Wochen vor oder nach dem errechneten Termin zur Welt. Wie dieser Termin berechnet wird, erklärt der Ratgeber Geburtstermin berechnen. Ist der Termin vorbei, werden laut IQWiG etwa zwei Kontrollen pro Woche mit CTG und Ultraschall empfohlen. Die gemeinsame Leitlinie der deutschen, österreichischen und Schweizer Fachgesellschaften (DGGG, OEGGG, SGGG; Stand 2020, wird derzeit überarbeitet) nennt für eine gesunde Schwangerschaft diese Zeitpunkte:

Wann wird eingeleitet? Bei Terminüberschreitung in einer gesunden Schwangerschaft: ab dem errechneten Termin 40+0 etwa zwei Kontrollen pro Woche mit CTG und Ultraschall; ab 41+0 wird eine Einleitung angeboten; ab 41+3 wird sie empfohlen, Hebamme und Ärztin besprechen mit dir das weitere Vorgehen; ab 42+0 dringend empfohlen. Bei einem Blasensprung ohne Wehen ab 37 Wochen wird spätestens nach 24 Stunden eine Einleitung empfohlen. Bei einem Blasensprung immer sofort das Spital anrufen.Wann wird eingeleitet?Terminüberschreitung, gesunde Schwangerschaft40+0 · Errechneter TerminEtwa 2 Kontrollen pro Wochemit CTG und Ultraschall41+0 · Einleitung angebotenDu kannst einleiten odermit Kontrollen weiter warten41+3 · Einleitung empfohlenBesprich mit Hebamme undÄrztin das weitere Vorgehen42+0 · Dringend empfohlenWeiter warten wirdriskanter für dein BabyBlasensprung ohne Wehenab 37 WochenEinleitung spätestens nach 24 Std. empfohlenImmer sofort Spital anrufen41+3 heisst: 41 Wochen und 3 TageQuellen: Leitlinie Geburtseinleitung(DGGG, OEGGG, SGGG), IQWiG

Die Schreibweise 41+3 bedeutet 41 vollendete Wochen und 3 Tage.

Blasensprung ohne Wehen

Platzt die Fruchtblase ab 37 Wochen und setzen die Wehen nicht von selbst ein, soll laut Leitlinie spätestens nach 24 Stunden eine Einleitung empfohlen werden. Denn laut dem britischen Gesundheitsdienst NHS steigt danach das Infektionsrisiko für dich und dein Baby. Ruf bei einem Blasensprung immer sofort an, vor 37 Wochen erst recht. Woran du Wehen und Blasensprung erkennst und wann du ins Spital fährst, steht im Ratgeber Wehen und Blasensprung.

Achtung

Ruf sofort dein Spital oder deine Hebamme an, auch mitten in der Nacht, wenn dein Baby sich weniger bewegt als sonst, du blutest, Fruchtwasser abgeht (vor allem, wenn es verfärbt ist oder unangenehm riecht), du vor 37 Wochen Wehen hast oder du dich unwohl fühlst. Das gilt auch, wenn du mit dem Ballonkatheter zu Hause bist.

Medizinische Gründe

Manchmal ist eine Einleitung schon vor dem Termin sinnvoll. Das IQWiG und der NHS nennen zum Beispiel einen hohen Blutdruck oder eine Präeklampsie, Diabetes, eine Schwangerschaftscholestase (eine Lebererkrankung in der Schwangerschaft), ein Baby, das als überdurchschnittlich gross geschätzt wird, oder gesundheitliche Probleme deines Babys.

Einleitung auf Wunsch

Bist du erschöpft und möchtest nicht länger warten, sprich es offen an. Laut IQWiG raten Fachleute normalerweise, nicht vor Beginn der 42. Schwangerschaftswoche (ab 41+0) einzuleiten. Wünschst du es ausdrücklich, kann eine Einleitung ab der 40. Woche (ab 39+0) erwogen werden.

Methoden der Geburtseinleitung im Überblick

Welche Methode passt, hängt vor allem vom Muttermund ab. Ist er noch fest und geschlossen, wird er zuerst vorbereitet. Ist er weich und etwas geöffnet, können die Wehen direkt angeregt werden.

Methoden der Geburtseinleitung. Welche passt, hängt vom Muttermund ab. Erstens Muttermund vorbereiten: Eipollösung, bei der die Hebamme oder Ärztin mit dem Finger die Fruchtblase rund um den Muttermund löst; Ballonkatheter, ein oder zwei kleine Ballons dehnen den Muttermund, etwa 12 Stunden lang; Prostaglandine als Gel, Tampon oder Tablette machen den Muttermund weich. Zweitens Wehen in Gang bringen: Fruchtblase öffnen, nur bei offenem Muttermund, meist zusammen mit dem Wehentropf; Oxytocin-Wehentropf über die Vene, wirkt nach wenigen Minuten. Oft werden Methoden kombiniert.Methoden der GeburtseinleitungWelche passt, hängt vom Muttermund ab1Muttermund vorbereitenEipollösungEin Finger löst die Fruchtblaserund um den MuttermundBallonkatheterEin oder zwei kleine Ballonsdehnen den Muttermund, etwa 12 Std.ProstaglandineGel, Tampon oder Tablettemachen den Muttermund weich2Wehen in Gang bringenFruchtblase öffnenNur bei offenem Muttermund,meist mit dem WehentropfOxytocin-WehentropfWehenmittel über die Vene,wirkt nach wenigen MinutenOft werden Methoden kombiniert.Quellen: IQWiG, SGGG, Leitlinie Geburtseinleitung
MethodeSo funktioniert esGut zu wissen
EipollösungHebamme oder Ärztin löst mit dem Finger die Fruchtblase rund um den Muttermund von der Gebärmutterwand. Das setzt wehenfördernde Hormone frei.Laut IQWiG meist unangenehm, leichte Blutungen sind möglich und in der Regel harmlos. Studien sprechen dafür, dass zwei Eipollösungen in einer Woche häufiger wirken als eine.
BallonkatheterEin dünner Schlauch mit einem oder zwei kleinen Ballons kommt in den Gebärmutterhals und wird mit Flüssigkeit gefüllt. Das dehnt den Muttermund.Bleibt laut IQWiG etwa 12 Stunden. Führt seltener zu einem Wehensturm als das Prostaglandin Dinoproston.
ProstaglandineHormone als Gel, Tablette oder Vaginalinsert (Tampon) in der Scheide, oder Misoprostol als Tablette zum Schlucken. Sie machen den Muttermund weich.Dinoproston und Misoprostol können laut IQWiG Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber und Schüttelfrost auslösen. Misoprostol (in der Schweiz als Angusta zugelassen) darf nach einem Kaiserschnitt nicht eingesetzt werden.
Fruchtblase öffnenDie Fruchtblase wird durch den geöffneten Muttermund mit einem kleinen Instrument angeritzt.Laut familienplanung.de schmerzlos. Meist zusammen mit dem Wehentropf. Es kann zu einem Nabelschnurvorfall kommen.
Oxytocin (Wehentropf)Das Wehenhormon fliesst als Infusion über die Vene.Wirkt meist nach wenigen Minuten. Nur bei reifem Muttermund. Du und dein Baby werdet eng überwacht.

Achtung

Medikamente können zu starke und zu häufige Wehen auslösen, einen sogenannten Wehensturm. Das Team dosiert deshalb vorsichtig und überwacht dein Baby mit dem CTG. Ein Riss der Gebärmutter ist laut SGGG sehr selten (unter 1 %). Nach einem Kaiserschnitt ist das Risiko laut IQWiG etwas höher.

Ablauf der Geburtseinleitung: So läuft sie im Spital ab

Jedes Spital hat eigene Abläufe, typisch ist dieser:

  1. Aufklärungsgespräch Hebamme oder Ärztin erklären dir Grund, Methode und Alternativen, etwa weiter abwarten mit Kontrollen oder einen Kaiserschnitt.
  2. Untersuchung Das CTG zeichnet die Herztöne deines Babys und die Wehentätigkeit auf, dann wird der Muttermund untersucht.
  3. Muttermund vorbereiten Je nach Befund bekommst du einen Ballonkatheter oder Prostaglandine, bei Bedarf mehrmals.
  4. Wehen anregen Ist der Muttermund reif, kommen falls nötig das Öffnen der Fruchtblase und der Oxytocin-Wehentropf dazu.
  5. Geburt oder neu planen Haben 24 bis 48 Stunden nach Beginn noch keine wirksamen Wehen eingesetzt, beurteilt das Team die Lage laut SGGG neu und bespricht sie mit dir. Laut NHS sind dann zum Beispiel ein weiterer Versuch oder ein Kaiserschnitt möglich.

Geburtseinleitung: Erfahrungen und wie Frauen sie erleben

Fachstellen beschreiben, was viele Frauen erleben:

  • Viel Warten: Zwischen den Schritten vergehen oft Stunden. Laut SGGG kann eine Einleitung auch mehrere Tage dauern.
  • Mehr Untersuchungen: Eine Einleitung macht laut IQWiG mehr vaginale Untersuchungen nötig. Die Kabel des CTG können dich beim Bewegen stören.
  • Oft schmerzhafter: Laut NHS ist eine eingeleitete Geburt meist schmerzhafter als eine, die von selbst beginnt. Du hast aber Zugang zu denselben Schmerzmitteln, auch zur PDA.

Gut zu wissen

Unser früherer Beitrag (2021) war ein Meinungsbeitrag, kein Geburtsbericht. Er ermutigte Frauen, sich von Ärztinnen und Ärzten nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, auf ihr Bauchgefühl zu hören und ohne medizinischen Grund noch zu warten. Fragen stellen und mitentscheiden finden wir weiterhin richtig. Dass sich Warten auf jeden Fall lohnt, sehen wir heute anders: Laut IQWiG und Cochrane hat eine Einleitung ab etwa einer Woche nach dem Termin Vorteile (siehe Tabelle unten).

Vor- und Nachteile: Was du mitentscheiden kannst

Auch Warten ist ab einem gewissen Zeitpunkt nicht ohne Risiko, wie Studien zur Terminüberschreitung laut IQWiG zeigen:

Von je 1000Einleitung in der 42. Woche (ab 41+0)Abwarten bis zum Beginn der 43. Woche (42+0)
Kaiserschnitt120 Frauen130 Frauen
Behandlung auf der Neugeborenen-Intensivstation60 Kinder70 Kinder
Kinder, die bei oder kurz nach der Geburt sterben1 Kind3 Kinder

Eine Cochrane-Übersicht von 2020 kommt zu einem ähnlichen Schluss: In den Studien, die meist nach 41 vollendeten Wochen einleiteten, gab es mit Einleitung weniger Todesfälle rund um die Geburt und möglicherweise weniger Kaiserschnitte als mit Abwarten. Dagegen stehen lange Dauer, mehr Untersuchungen, oft stärkere Schmerzen und seltene Komplikationen.

Du entscheidest mit: Laut NHS ist es deine Entscheidung, ob du einleiten lässt. Das IQWiG bietet dazu eine Entscheidungshilfe zum Ausdrucken an. Diese Fragen helfen dir im Gespräch mit Hebamme oder Ärztin:

  • Warum empfehlt ihr bei mir eine Einleitung, und wie dringend ist sie?
  • Was passiert, wenn ich noch warte, und welche Kontrollen brauche ich dann?
  • Welche Methode ist bei meinem Muttermund geplant, und warum?
  • Wie lange dauert es bei euch meistens, und was passiert, wenn die Einleitung nicht wirkt?
  • Welche Schmerzmittel kann ich bekommen, und kann ich mich frei bewegen?
  • Darf meine Begleitperson die ganze Zeit bleiben?

Wehen einleiten zu Hause: Was taugen «natürliche» Methoden?

Laut NHS gibt es keine erwiesene Methode, um die Geburt zu Hause selbst in Gang zu bringen. Das Universitätsspital Zürich warnt, dass einige häufig «empfohlene» Methoden mit Gefahren für Mutter und Kind verbunden sind.

Achtung

Probier keine Hausmittel, Öle oder «Wehencocktails» auf eigene Faust aus. Sprich zuerst mit deiner Hebamme oder Ärztin. Von Rizinusöl raten Fachstellen ab.

  • Rizinusöl: Es wirkt abführend und kann Übelkeit auslösen. Laut IQWiG sind Sicherheit und Wirksamkeit zur Geburtseinleitung nicht ausreichend untersucht. Embryotox (Charité Berlin) rät, Rizinusöl in der Schwangerschaft grundsätzlich zu meiden, und warnt ausdrücklich vor dem Einsatz als Wehenmittel. Diskutiert wird auch ein Risiko, dass das Baby im Bauch Kindspech (Mekonium) ausscheidet. Zudem gibt es vereinzelte Berichte über schwere Folgen.
  • Akupunktur: Studien haben laut IQWiG keine Hinweise gefunden, dass sie die Wehen fördert.
  • Sex und Brustwarzenstimulation: Ob sie die Geburt anregen, ist laut IQWiG unklar.
  • Tee, Öle und Homöopathie: Für Himbeerblättertee, homöopathische Mittel oder Nelkenöl-Tampons gibt es laut IQWiG keine wissenschaftlichen Belege.

Wünschst du dir einen Start ohne Medikamente, frag nach einer Eipollösung oder einer Hebammensprechstunde, wie sie etwa das Universitätsspital Zürich anbietet.

Spitaltasche: So bereitest du dich auf die Einleitung vor

Weil eine Einleitung mehrere Tage dauern kann, pack deine Spital- oder Kliniktasche für einen längeren Aufenthalt. Die ganze Liste findest du in der Checkliste Spitaltasche. Was dein Baby braucht, steht in der Checkliste zur Erstausstattung. Für die Einleitung helfen vor allem:

  • Ausweis, Krankenkassenkarte und Unterlagen zur Schwangerschaft
  • Bequeme Kleidung, warme Socken, Lippenpflege und Haargummi
  • Ladekabel, Kopfhörer und etwas zum Lesen oder Hören
  • Snacks und eine Trinkflasche (frag, was du essen darfst)

Praktisch ist ein Wickelrucksack, der danach zur Wickeltasche wird. Was dann hineingehört, zeigt die Checkliste zum Wickeltasche packen.

Häufige Fragen

Ab wann wird eine Geburt eingeleitet?

Bei einer gesunden Schwangerschaft wird eine Einleitung laut der Leitlinie von DGGG, OEGGG und SGGG ab 41+0 angeboten, ab 41+3 empfohlen und ab 42+0 dringend empfohlen. Nach einem Blasensprung ab 37 Wochen ohne Wehen wird sie spätestens nach 24 Stunden empfohlen. Gibt es medizinische Gründe, kann es auch früher sein.

Wie lange dauert eine Geburtseinleitung?

Laut SGGG Stunden, gelegentlich auch mehrere Tage. Laut IQWiG sind viele Frauen überrascht, wie lange es dauert. Haben nach 24 bis 48 Stunden keine wirksamen Wehen eingesetzt, bespricht das Team mit dir das weitere Vorgehen.

Kann ich eine Einleitung ablehnen?

Ja, laut NHS ist es deine Entscheidung. Lass dir erklären, welche Risiken das Warten in deiner Situation hat. Nach dem Termin brauchst du dann regelmässige Kontrollen, laut IQWiG etwa zwei pro Woche. Bewegt sich dein Baby weniger als sonst, ruf sofort an.

Darf ich mit dem Ballonkatheter nach Hause?

In manchen Spitälern ja. Laut einer Oberärztin des Universitätsspitals Basel ist das bei Frauen ohne besondere Risiken möglich, wenn sie gut erreichbar sind und nicht zu weit vom Spital entfernt wohnen. Frag dein Spital danach und lass dir genau erklären, wann du sofort zurückkommen musst.

Geht eine Einleitung nach einem Kaiserschnitt?

Grundsätzlich ja. Laut IQWiG ist das Risiko für einen Riss der Gebärmutter dann aber etwas höher, deshalb bespricht deine Ärztin vorab mit dir, ob eine Einleitung infrage kommt und welche Methode geeignet ist. Misoprostol darf laut DGGG nach einem Kaiserschnitt nicht eingesetzt werden.

Hilft Rizinusöl, die Wehen einzuleiten?

Nein, dafür gibt es keinen verlässlichen Beleg, Sicherheit und Wirksamkeit sind laut IQWiG nicht ausreichend untersucht. Embryotox (Charité Berlin) rät, Rizinusöl in der Schwangerschaft zu meiden, und nennt vereinzelte Berichte über schwere Folgen für Mutter und Kind. Nimm es nie auf eigene Faust.

Zahlt die Krankenkasse die Geburtseinleitung?

In der Schweiz ja, wenn sie medizinisch begründet ist. Dann ist sie laut SGGG eine Pflichtleistung.

Quellen

  1. Leitlinie Geburtseinleitung, AWMF-Register 015-088 (S2k, Stand 12/2020, Version 1.1 März 2021; Überarbeitung angemeldet, PDF), DGGG, OEGGG und SGGG
  2. Geburtseinleitung (Anmeldung der Überarbeitung, 03.08.2026), AWMF
  3. Aufklärungsprotokoll Geburtseinleitung (überarbeitete Version 2017, PDF), SGGG
  4. Expertenbriefe (Hinweis zur Zulassung von Angusta), SGGG
  5. FAQ – Häufige Fragen und Antworten zu Angusta® zur Geburtseinleitung (PDF, Juli 2025), DGGG
  6. Sanfte Geburtseinleitung mit Zervix-Stripping, Universitätsspital Zürich
  7. Natürliche Geburtsvorbereitung und wehenfördernde Massnahmen, Universitätsspital Zürich
  8. Geburtseinleitung: Wie, wann, warum?, Medical Tribune Schweiz, 10.12.2025 (mit Aussagen einer Oberärztin des Universitätsspitals Basel)
  9. Kurz vor der Geburt, Luzerner Kantonsspital
  10. Unter der Woche täglich 30% mehr Geburten als am Wochenende, Bundesamt für Statistik (BFS)
  11. Wie lässt sich die Geburt einleiten?, gesundheitsinformation.de, IQWiG
  12. Wenn das Baby auf sich warten lässt: Wann die Geburt einleiten?, gesundheitsinformation.de, IQWiG
  13. Entscheidungshilfe: Überschreitung des Geburtstermins: Abwarten oder die Geburt einleiten?, gesundheitsinformation.de, IQWiG
  14. Geburtseinleitung und Wehenmittel, familienplanung.de, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit
  15. Rizinusöl, Embryotox, Charité – Universitätsmedizin Berlin
  16. Inducing labour, NHS
  17. Your baby’s movements, NHS
  18. Signs that labour has begun, NHS
  19. Geburtseinleitung bei Frauen mit normal verlaufenden Schwangerschaften ab oder nach 37 Schwangerschaftswochen (2020), Cochrane
0